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SIE sind schon etwas älter und brauchen einen neuen Job im ersten Arbeitsmarkt? Einen 45 plus Job?
In Ordnung. Sie finden hier eine durchdachte Suchstrategie für Jobsuchende ab 45 oder 50 unter spezieller Berücksichtigung der Lage 2009/2010.
Die Seite ist auf dem neuesten Stand. Letzte Änderung Anfang August ´09.
Sie haben zwei Möglichkeiten:
1.
einen neuen Angestellten-Job 45+ im ersten Arbeitsmarkt suchen und finden. Mit dieser Möglichkeit beschäftigt sich Teil 1 von jobsab45.de
2.
den Arbeitsmarkt abschreiben und selbständig werden. Denn: Geringverdienerjobs lohnen kaum die Mühe. Mit dieser zweiten Möglichkeit beschäftigt sich jobsab45.de in Teil 2.
Bitte springen Sie sofort auf Teil 2, wenn Sie sich selbständig machen wollen oder müssen
>> hier
Zwischenresultat aus meinen bisherigen Erfahrungen:
Je härter die Zeiten werden, desto eher lohnt es sich, die zweite Möglichkeit
ernsthaft in Betracht zu ziehen. Sie kommt für absolut jeden in Frage, ganz egal, was Sie bisher gemacht haben und welche Vorbildung Sie mitbringen.
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Zunächst die erste Möglichkeit.
Schon vergeblich einen 45+ oder 50+ Job im ersten Arbeitsmarkt gesucht?
Dann sind Sie hier besonders richtig. Denn:
Dieser Teil von jobsab45.de ist (keine Jobbörse, sondern) eine Sucherweiterung für den Fall, dass sich Ihre Jobsuche tatsächlich so schwierig anläßt wie erwartet.
Sucherweiterung?
Ein Beispiel: Die Sucherweiterung löst das Problem, wie Sie Internet-Jobbörsen so handhaben, dass Ihre Erfolgsaussichten bei der Jobsuche deutlich steigen.
Das ist nur e i n Beispiel.
Meine Erfahrung mit jobsab45.de lehrt, dass die meisten Besucher die Seite schon nach kurzer Zeit wieder verlassen und ihre Jobsuche anderswo fortsetzen. Der Grund: Die Seite ist "zu lang" und zeigt keine Jobs an.
Leute, den Stein der Weisen gibt es nicht!
Man muss immer ein bisschen Geduld aufbringen, wenn Erfolg das Ziel ist. Meiner Erfahrung nach sollten Jobsuchende unbedingt den vollen Umfang ihrer Optionen kennen, ehe sie sich für eine von ihnen entscheiden.
jobsab45.de erhellt Ihnen diese Optionen. Das ist der Zweck der Seite.
Richtig, jobsab45.de bietet keine Jobangebote (obwohl es ein Kinderspiel wäre, welche einzustellen). Doch gibt es genug Stellenbörsen! Das ist nicht das Problem.
Das Problem ist: Wie verhindere ich, dass ich vorhandene Jobs nicht finde?
Diese Seite wendet sich also speziell an ältere Arbeitssuchende, die keinen Job mehr erobern konnten, obwohl sie sich Mühe gaben. Aber bitte: Erwarten Sie nicht, dass Sie über jobsab45.de Jobs finden werden, die es nicht gibt. Allerdings: jobsab45.de wird Ihnen dabei helfen, vorhandene Jobs geschickter zu suchen und besser zu finden als das alleine mit Jobbörsen und Arbeitsagentur möglich wäre.
Also:
Wenn Sie bisher v e r g e b l i c h auf Jobsuche waren, dann lesen Sie jobsab45.de. Dann macht es Sinn. Auch wenn Sie das eine Stunde oder zwei kosten wird!!
Ein neuer Job könnte das Zeitopfer wert sein...
Doch wenn Sie par tout konkrete Jobangebote suchen, springen Sie bitte von hier direkt auf Abschnitt 1 >> "Top-Suchwege", Unterpunkt "Jobsuchmaschinen", gleich am Anfang des Abschnitts.
Sie verpassen dann allerdings die wahre "Kraft" von jobsab45.de.
Sie verpassen eine entscheidend verbesserte Suchmethode:
Denn:
Mit jobsab45.de suchen Sie Ihren neuen Job nicht mehr (nur) aus der Nahsicht: in Zeitungsanzeigen oder in Online-Jobbörsen, sondern über das gesamte Suchspektrum.
Nur so bekommen Sie das ganze Bild, überschauen alle Einflussfaktoren.
Und erst dann zoomen Sie auf konkrete Jobangebote! Und auch das n icht "naiv", sondern erheblich umsichtiger als Sie es gewohnt waren.
Es wird Sie erstaunen:
Diese "kleine" Seite, jobsab45.de,kann u.U. mehr und Wirkungsvolleres für Sie tun, als die gigantische Arbeitsagentur mit ihren Zehntausenden von Mitarbeitern und einem Budget, bei dem einem schwindelig werden kann, das Sie als Steuerzahler gleichwohl mitfinanziert haben.
Anders jobsab45.de: Für die Nutzung dieser Seite zahlen Sie nichts, Null.
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Zunächst:
Arbeitssuchende über 45 sind k e i n e h o m o g e n e Gruppe!
Die Gesamtgruppe umfasst mindestens vier Teilgruppen, deren Lebens-
und Arbeitschancen unterschiedlicher nicht sein könnten. Für jede Teilgruppe
empfiehlt sich eine andere Vorgehensweise.
Die erste Teilgruppe nenne ich die
Chancenreichsten:
Ausgebildete und erfahrene Fachkräfte, die i n g u t l a u f e n d e n
B r a n c h e n auf allen Ebenen der Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt gearbeitet haben, vom Facharbeiter bis zum Konzernchef. Das sind ca. 2 Millionen Arbeitssuchende ab 45, im Vergleich zu immerhin noch 27 Millionen tatsächlich Beschäftigten.
Die Angehörigen dieser Gruppe haben noch immer relativ gute Chancen am ersten Arbeitsmarkt, selbst noch mit 55 Jahren und mehr. Auf sie ist "die Wirtschaft" angewiesen - bis auf weiteres.
Für sie macht es noch Sinn, in Internet-Jobbörsen und Job-Suchmaschinen zu recherchieren.
Gewiss, im Jahr 2009 haben wir eine Sondersituation. Leider keine erfreuliche. Gerade erst hat das Institut für Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg (IAQ) erneut bestätigt, dass die Jobsuche Älterer keine lustige Rutschpartie ist.
Es vergeht kein Tag ohne Meldungen über die Negativ-Entwicklung des Arbeitsmarktes.
Und:
Auch die Chancenreichsten haben, einmal wieder angestellt, keine Arbeitsplatzsicherheit mehr. Befristete Arbeitsverträge, Managementfehler, Finanzspekulation und die Auswirkungen der Globalisierung können sie jederzeit ins Aus katapultieren. Ein befristetes Arbeitsverhältnis ist inzwischen der Normalfall.
Sind Sie von dieser Entwicklung persönlich betroffen? Sie haben nur einen befristeten
Arbeitsvertrag?
Dann schmeissen Sie ihn bloss nicht unbedacht oder zornig hin!
Bedenken Sie:
Aus einer bestehenden Beschäftigung heraus, können Sie sich mit anderswo bewerben und zwar mit unendlich besseren Erfolgschancen als aus der Arbeitslosigkeit heraus!!! Das gilt auch für Geringverdiener-Jobs. Gerade für die.
So oder so, die Premiumschicht der Chancenreichsten kann noch am ehesten auf
einen Job im ersten Arbeitsmarkt rechnen. Schließlich wird die Krise nicht ewig dauern.
Im Moment, Anfang 2009, entlassen Firmen als erstes ihre Leiharbeitskräfte, auch wenn sie zu den Chancenreichsten gehören, um ihr Stammpersonal halten zu können. Das wird so bleiben, bis sich Konjunktur und Finanzmärkte erholt haben.
Ein kleiner Lichtblick: Die Politik steuert um. Auch Zeit- u. Leiharbeiter können jetzt vermehrt und verlängert Kurzarbeitergeld beantragen. Betriebe werden ermutigt, diese Mitarbeiter weiter zu beschäftigen.
Für Ältere tut das Scholz-Ministerium (BMAS) etwas mehr.
Zum Beispiel gibt es im Rahmen des Bundesprogramms "Perspektive 50 plus" ein Programm
namens "Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen".
Knapp 42 Tsd. Arbeitssuchende 50 plus sind so in einen Arbeitsplatz vermittelt worden. Nach offiziellen Angaben.
Bei Interesse bitte die BMAS-Seite googelen bzw. Ihre örtliche Arbeitsagentur anrufen.
Tipp: Schauen Sie unter >> Link-Tipps. Dort stehen 50plus Internetbörsen für ältere Facharbeitskräfte.
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Nun zur zweiten Gruppe älterer Arbeitssuchender, das genaue Gegenteil der ersten. Diese Gruppe nenne ich die Ausgemusterten.
Das sind einerseits die U n a u s g e b i l d e t e n und Unangepassten, oft, aber keineswegs immer mit Migrationshintergrund, die es am Arbeitsmarkt schon immer schwer hatten.
Andererseits sind es die A b g e s c h o b e n e n oder Ausgemusterten unter den älteren Arbeitnehmern auf Jobsuche. Ihre Zahl schnellt bei der geringsten Konjunkturflaute sofort hoch. Sie sind es, die ganz bewusst aus dem ersten Arbeitsmarkt herausgedrängt oder -gelockt werden. Sie sind, überwiegend die Opfer von Rationalisierung, shareholder value, Globalisierung, unregulierten Finanzmärkten.
Das sind zumeist gut ausgebildete und berufserfahrene Menschen, die ihr bisheriges Berufsleben in der Regel im ersten Arbeitsmarkt verbracht hatten, die aber nicht mehr zur "Funktionselite" am Arbeitsmarkt gehören, weil ihre Branchen i m K o n j u n k t u r s c h a t t e n d ü m p e l n .
Wer gehört mit Sicherheit zur Gruppe der "Abgeschobenen"? Die Langzeitarbeitslosen. Langzeitarbeitslosigkeit ist die Pest am Arbeitsmarkt.
Die "Ausgemusterten" (oder "Abgeschobenen") leben von geschmälerter Frührente, Alg I und II, Mini-Jobs, Nebenverdiensten, Schwarzarbeit, Grundsicherung.
Diese Menschen sind, obwohl arbeitsbereit und -fähig, "abgemeldet". Zusammen mit Hartz IV-Beziehern, Aufstockern und besonders schlecht gestellten Frührentnern haben sie den Schwarzen Peter. Sie bilden das "Prekariat".
Zu ihnen gesellen sich noch Freiberufler und Selbständige, die von ihrer Arbeit nicht wirklich leben können.
Wie hoch ist die Zahl der "Ausgemusterten" ab 45? Ungefähr 1,5 Millionen, Tendenz steigend. Daran ändert auch die Rente mit 67 nichts. Es gibt übrigens ca. 700.000 Minijobber über 65.
Das ist das grobe Bild.
Die "Ausgemusterten" werden durchaus noch gebraucht, aber n i c h t im
e r s t e n Arbeitsmarkt. Abgeschobene oder ausgemusterte Ältere finden kaum mehr einen sozialversicherungspflichten Arbeitsplatz, schon gar keinen unbefristeten.
Das hat nicht nur finanzielle Konsequenzen. Diese Menschen werden für
u n w e r t gehalten. Dementsprechend sinkt ihr Selbstwertgefühl. Politisch gesehen besteht die Gefahr, dass sie sie frei Fluktuierende werden - um es vorsichtig auszudrücken.
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Schließlich eine dritte Gruppe älterer Arbeitssuchender.
Ich nenne sie die Verfügungsreserve.
Diese Gruppe ist zwischen den "Chancenreichsten" und den "Ausgemusterten" positioniert. Die Grenzen sind fließend.
Das macht es schwer, sie zu packen.
Wer in diese Gruppe fällt, ist noch nicht endgültig abgemeldet.
Sie bildet eine Art Verfügungsreserve, auf die "die" Wirtschaft zurückgreift, wenn die Konjunktur läuft. Ihr Ausbildungsstand und ihre Berufserfahrung rückt sie in die Nähe der Chancenreichsten.
In dieser Gruppe gibt es Menschen, denen die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt tatsächlich gelingt, wenn auch unter oft verschlechterten Bedingungen. Das gilt ganz besonders für die Ä l t e r e n unter ihnen.
Tipp: Loggen Sie sich mal beim Zentrum für Zukunft ein >> www.ziz-berlin.de
und klicken sie im Menü auf "Jobmotion". Falls Sie sich zu den "Reservisten" zählen, könnte der Kontakt nützlich sein.
Ob Menschen aus der Gruppe der "Reservisten" noch einmal Arbeit am ersten Arbeitsmarkt finden oder nicht, hängt u.a.davon ab, ob sie
1. überhaupt Arbeit im ersten Arbeitsmarkt suchen
2. über einen Top-Ausbildungsstand verfügen
3. eine nachweislich passgenaue Berufserfahrung haben
4. hinreichend erfolgreich tätig waren (Zeugnisse)
5. noch nicht zu lange arbeitssuchend sind (!)
6 möglichst nicht über 55 Jahre alt sind und vor allem aber davon, ob
7. die Konjunktur in ihrer Branche läuft oder nicht.
Läuft die Konjunktur, steigen die Chancen auf Rückkehr in einen Job,
bröckelt die Konjunktur ab, sinken die Chancen.
Alle, die diese 7 Kriterien nicht erfüllen, fallen früher oder später in die Gruppe der Ausgemusterten, Abgeschobenen, Ausgebooteten.
Tschüss erster Arbeitsmarkt
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Teil 1 der Seite jobsab45.de, genannt "Jobfinder 45 plus", richtet sich an die Chancenreichsten und an Menschen in der Verfügungsreserve.
Teil 2 der Seite jobsab45.de, betitelt "Selbständigkeit", richtet sich an die Abgeschobenen und Ausgemusterten, die gleichwohl Arbeit suchen und Geld verdienen wollen.
Dieser Gruppe bleibt eine Alternative:
Entweder sie bescheiden sich mit dem, was ihnen zugestanden wird (Nebenjobs, niedrige Frührente, Alg 2, Aufstocker-Bezüge, geringfügig bezahlte Arbeit)
oder
sie machen sich selbständig:
Entweder als Franchisenehmer, interessant gerade für Ältere, weil sie sich auf
- bereits erprobte Geschäftskonzepte stützen können, die
- keine allzu lange Lehrzeit erfordern,
- keinen Ortswechsel und auch
- keine Riesen-Investitionen.
Alternativ hierzu bietet sich Selbständigkeit im Internet an.
Sich einen Internet-Arbeitsplatz zu schaffen, wird gerne als "ganz einfach" apostrophiert. Doch so ganz einfach ist auch das nicht. Mehr als 90% aller kommerziell gemeinten Internetseiten scheitern. Doch dagegen läßt sich etwas tun...!
In all diesen Fällen schaffen sich die Betroffenen ihren Arbeitsplatz selber.
Und ja, hierher gehört auch eine vierte Gruppe von Menschen, die zwar ebenfalls eine neue Arbeit suchen, aber keine Anstellung mehr. Die sich nicht mehr fügen wollen. Die bewusst nach Selbständigkeit streben. Ich nenne sie die Gründer.
Auch für sie ist Teil 2 der Seite jobsab45.de
Viele Menschen trauen sich nicht, sind zu unselbständig im weitesten Sinn des Wortes.
Es fehlt ihnen an Vorstellungsvermögen, entschiedenem Willen, Kapital, know-how. Wer sich selbständig machen will, muss solche Voraussetzungen erfüllen.
Ja, das ist ein Problem.
Mit den Problemen speziell dieser Menschen beschäftigt sich jobsab45.de
>> hier
Ebenso mit den "Gründern", die doch dem Anschein nach so gar nichts mit den Problemen des Prekariats zu tun haben. Das täuscht.
Nun aber: Für arbeitssuchende Fachkräfte aus hinreichernd gut laufenden Branchen, deren Jobsuche sich schwieriger gestaltet als erwartet, und für eine große Zahl von Menschen aus der Verfügungsreserve sind die folgenden Informationen nützlich.
Die Seite sammelt alle dem Autor bekannten Maßnahmen zur Selbsthilfe bei der Arbeitsbeschaffung im ersten Arbeitsmarkt.
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Zwar ist die Seite folgerichtig "Schritt für Schritt" aufgebaut,
aber die einzelnen Abschnitte lassen sich auch einzeln verwenden.
Okay. Wir heben ab:
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